Investor Relations 2017-11-06T10:38:26+00:00

Investor Relations

Die Ceritech AG ist eine in Deutschland registrierte Aktiengesellschaft mit Sitz in Leipzig, Sachsen. Hauptaktionärin ist die Deutsche Rohstoff AG, die 66,1% der Anteile hält.

Im Gegensatz zu börslich notierten Gesellschaften, sind wir nur eingeschränkt öffentlich berichtspflichtig. Dies kommt uns gegenwärtig entgegen. Es schützt unsere Idee und gibt uns die Freiheit, unser Projekt ungestört zu entwickeln.

Abseits der Allgemeinheit informieren wir unsere Investoren und Aktionäre natürlich regelmäßig in einem Newsletter. Weiterhin hat jeder Aktionär selbstverständlich auch die Gelegenheit, sich anlässlich der Hauptversammlung über die Geschäfte und die Strategie der Gesellschaft zu informieren und Einfluss zu nehmen. Weiterhin steht es unseren Aktionären frei, uns jederzeit zu kontaktieren.

Investoren sind jederzeit eingeladen, uns zu kontaktieren. Gerne besprechen wir unser Projekt mit Ihnen persönlich.

Kapitalerhöhung Q1/2018

Die nächste Kapitalerhöhung ist für das erste Quartal 2018 geplant. Bis dahin werden wir bedeutende Meilensteine erreicht haben, so dass ein Engagement in Ceritech fundamental gut abgesichert ist.

Die Kapitalerhöhung wird ausschließlich für die Entwicklung unseres Seltenerden-Gips Projektes verwendet werden. Sie ermöglicht es uns, unser Projekt mit hoher Geschwindigkeit voranzutreiben. Wir haben genügen Informationen und Prozesskenntnis erworben, so dass wir die kleinmaßstäbige Laborarbeit abschließen wollen. Wir planen für das kommende Jahr deshalb die Skalierung unseres Verfahrens zu einer Pilotanlage. Dadurch werden wir einer industriellen Umsetzung ein großes Stück näher kommen. Die bei der Pilotierung erarbeiteten Parameter fließen dann in das Anlagendesign ein und tragen zur weiteren Optimierung bei. Ziel ist es, noch in 2018 eine Pre-Feasibility Studie abzuschließen. Eine finale Feasibility ist für das Jahr 2019 geplant.

Ceritech hat es sich  zur Aufgabe gemacht, innerhalb einer vergleichsweise kurzen Zeit, zum Produzenten Seltener Erden aufzusteigen. Anders als andere Seltenerdenprojekte, möchten wir kein klassisches Bergbauprojekt entwickeln.

Bereits als die Preise für Seltene Erden noch deutlich niedriger waren, haben wir die Vorteile erkannt und uns für das Smart Rare Earth Projekt entschieden. Durch die Gewinnung von Seltenen Erden aus Abfallgipsen der Düngemittelindustrie können wir Bergbau- und Haldenkosten nahezu vollständig eliminieren.

Smart Rare Earth hat das Potential, auch unter widrigen Marktbedingungen wirtschaftlich darstellbar und profitabel zu sein. Normale Bergbauprojekte können dies nicht oder werden das Opfer zeitweise niedriger Rohstoffpreise. Die Aufgabe vieler Explorationsprojekte oder die Insolvenz der US-amerikanischen Molycorp  im Juni 2015, einer der wenigen westlichen Seltenerdenproduzenten, sind Beispiele dafür. Wirtschaftliche Robustheit und Wettbewerbsfähigkeit sind ein Schlüssel für das langfristige Gelingen von Projekten in zeitweise volatilen Märkten.

Ceritech hat sich deshalb auf die Gewinnung Seltener Erden als Beiprodukt anderer Industrien spezialisiert. Wir können dadurch sehr viele Kostenfaktoren eliminieren, mit denen sich klassische Bergbauprojekt normalerweise konfrontiert sehen.

Smart Rare Earth – Zeitplanung

Das Smart Rare Earth Projekt der Ceritech kommt ohne die Entwicklung einer eigenen Lagerstätte und ohne einen eigenen Bergbau, inklusive einer extensiven Haldenwirtschaft, aus. Daher ist unsere Zeit, die wir für die gesamte Projektentwicklung vorsehen, vergleichsweise kurz. Aufgrund der genannten Umstände sind aber auch unsere Projektentwicklungskosten sehr gering. Wir konzentrieren uns auf die Entwicklung der Aufbereitungstechnik und die Produktherstellung.

Ceritech veranschlagt für die Projektentwicklung Gesamtkosten von etwa EUR 9 Mio. Mit dieser Summe soll das Smart Rare Earth Projekt bis zur großmaßstäbigen Umsatzreife geführt werden. Die Kosten für die Projektentwicklung sollen durch 2 Kapitalerhöhungen gedeckt werden, die jeweils durch die Erreichung von Meilensteinen ausgelöst werden. Der erste Meilenstein ist der bindende Vertrag mit einem unserer Düngemittelpartner. 

Mit Vorlage des bindenden Vertrags planen wir die Aufnahme von EUR 3 Mio. Eigenkapital. Es ermöglicht es uns, die Projektentwicklung bis zur Vorlage einer PFS-Studie fortzuführen. Fällt diese Studie positiv aus, so sichern weitere EUR 6 Mio. die Entwicklung des Projekts bis zur Konstruktionsreife. Verläuft die Projektumsetzung wie vorgesehen, so rechnen wir mit einer Produktionsaufnahme Ende 2021/Anfang 2022.